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Home Reitsport

Isabell Werth tanzt in Balve im Regen zum überragenden Sieg

Longines Balve Optimum 2026 mit Regen, Hagel, Blitz und Donner

Jenny Musall by Jenny Musall
Juni 4, 2026
in Reitsport
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Isabeöö Werth mit Wendy De Fontaine auf dem Longines Balve Optimum, Maecenas-Preis praesentiert von der Familie Floetotto, DM Dressur: Dressurpruefung Kl.S**** Grand Prix / Qualifikation (Foto: Jenny Musall)

Foto: Jenny Musall

Das LONGINES BALVE OPTIMUM 2026 fasziniert mit Spitzenleistungen im Dressur- und Springreiten. Trotz wechselhaftem Wetter mit Regenschauern strahlten die Siegerinnen auf dem Traditions-Turnier.

Der Donnerstag präsentierte sich beim LONGINES BALVE OPTIMUM als sportlich hochspannender Tag der Vereine, der von der Volksbank in Südwestfalen unterstützt wurde. Die Zuschauer erlebten ein dichtes Feld an Spitzenathleten, darunter 20 fehlerfreie Amazonen in der ersten Wertungsprüfung der Springreiterinnen. Im Grand Prix der Dressurreiter setzte sich ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen in Szene, während auch die Nachwuchs- und Para-Reiter beeindruckten. Das befürchtete Unwetter blieb zum Glück aus, sodass nach den nachmittäglichen Regenschauern immer wieder die Sonne über dem Turniergelände hervorbrach.

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  • Spitzensport beim LONGINES BALVE OPTIMUM im Sauerland
  • Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen sorgt für Frauenpower
  • Para-Dressurreiter glänzen mit starken Leistungen in den ersten Prüfungen

Spitzensport beim LONGINES BALVE OPTIMUM im Sauerland

Isabell Werth und ihre Wendy de Fontaine dominierten das Feld im Grand Prix – Maecenas Preis präsentiert von der Familie Flötotto – als 17. von 20 Startern deutlich. Mit einem Ergebnis von 81,240 Prozent sicherte sich die Rheinberger Rekordreiterin mit großem Abstand das beste Ergebnis des Tages. Die 12-jährige dänische Stute zeigte unter Werth traumhafte Piaffe-Passage-Touren, die von der Jury mit Wertungen von 9,0 und mehr belohnt wurden. „Das hat viel Freude bereitet, am ersten Tag direkt solche Ergebnisse zu sehen“, bilanzierte Bundestrainerin Monica Theodorescu erfreut. Hinter der Führenden ging es im Klassement denkbar knapp zu.

Den zweiten Rang im Grand Prix sicherte sich Frederic Wandres auf Bluetooth OLD mit 76,560 Prozent. Den dritten Platz auf dem Podium mussten sich zwei Paare mit exakt 76,520 Prozent teilen. Zum einen überzeugte Charlott-Maria Schürmann mit Dante`s Pearl OLD, zum anderen ritt Isabell Werth ihr zweites heißes Eisen, den zehnjährigen Hengst Viva Gold OLD, auf den Bronzerang. Platz fünf ging an Semmieke Rothenberger mit Farrington (74,000 Prozent), gefolgt von Raphael Netz auf Great Escape Camelot (73,820 Prozent). Die Entscheidung um die ersten Medaillen fällt am Samstag, 06. Juni, ab 10 Uhr im Grand Prix Special.

Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen sorgt für Frauenpower

Elisabeth Meyer mit Let it Shine auf dem Longines Balve Optimum (Foto: Sebastian Sendlak)
Elisabeth Meyer mit Let it Shine auf dem Longines Balve Optimum (Foto: Sebastian Sendlak)

Parallel zeigten die Springreiterinnen im Preis der Wrede Stiftung eine historische Demonstration der Frauenpower. Mit 59 Reiterinnen verzeichnete die erste Wertungsprüfung zur Deutschen Meisterschaft ein Rekord-Starterfeld. Insgesamt 20 Amazonen blieben fehlerfrei, was die enorme Qualität des aktuellen Teilnehmerfeldes unterstreicht. Die absolut schnellste Runde zeigte Elisabeth Meyer, die mit ihrer Stute Let it Shine nach nur 74,40 Sekunden ins Ziel kam. Damit sicherte sie sich einen beeindruckenden Vorsprung von fast vier Sekunden auf die Konkurrenz.

Auf dem zweiten Rang folgte Fabienne Graefe mit dem erst achtjährigen Westfalenwallach Cinsey in 78,22 Sekunden. Platz drei ging an Juliane Rölfing auf Come and feel O NRW mit einer fehlerfreien Zeit von 79,11 Sekunden. Die endgültige Entscheidung im Titelkampf der Springreiterinnen fällt am Samstag, 06. Juni, ab 11.30 Uhr. Auch in den Para-Dressuren wurden bereits starke Favoritensiege gefeiert. Titelverteidigerin Heidemarie Dresing gewann im Grade I-III auf ihrer Stute Poesie mit deutlichen 75,861 Prozentpunkten.

Para-Dressurreiter glänzen mit starken Leistungen in den ersten Prüfungen

Martina Benzinger auf Imperia (70,764 Prozent) und Melanie Wienand mit Lemonys Loverboy (70,333 Prozent) folgten auf den Plätzen zwei und drei. In der Wertung der Grades IV-V setzte sich die erfolgreiche Paralympics-Teilnehmerin Regine Mispelkamp an die Spitze. Mit Highlander Delights gewann sie die Prüfung mit 73,333 Prozent. Zudem sicherte sie sich mit ihrem Zweitpferd Pramwaldhof`s Bayala OLD auch noch den dritten Rang (72,734 Prozent). „Die Leistungen schon an Tag 1 hier in Balve sind echt beeindruckend – und es ist klasse, dass Isabell Werth, Moritz Treffinger & Co. neben unserem Para-Team am Tisch sitzen und die Daumen drücken“, freute sich Botschafterin Kerstin von der Linden.

Tags: Longines Balve Optimum
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