Rasantes Tempo, präzise Linien und internationale Klasse prägten das Hindernisfahren der Pony-Zwei- und Vierspänner beim AGRAVIS-Cup in Münster.
Das kombinierte Hindernisfahren der Pony-Zwei- und Vierspänner entwickelte sich beim AGRAVIS-Cup in Münster erneut zum Publikumsmagneten. In zwei Umläufen der Klasse S zeigten die Fahrerinnen und Fahrer rasantes Tempo und höchste Präzision. Je später der Abend, desto schneller wurden die Rundenzeiten. Am Ende setzten sich Larissa Reints bei den Zweispännern und Steffen Brauchle bei den Vierspännern durch. Beide überzeugten mit fehlerfreien Fahrten und Bestzeiten.
Titelverteidigung bei den Pony-Zweispännern
Fünf Pony-Zweispänner nahmen die Strecke mit festen Hindernissen und Kegeln in Angriff. Das Starterfeld war hochkarätig besetzt und reichte von nationalen Titelträgern bis zu internationalen Championatsteilnehmern. Larissa Reints aus den Niederlanden ging bereits nach dem ersten Umlauf in Führung. In der zweiten Runde bestätigte sie ihre Leistung mit einer weiteren fehlerfreien Fahrt. Mit einer Gesamtzeit von 218,63 Sekunden verteidigte sie ihren Vorjahressieg.
Lea Fettkenhauer vom Reit- und Fahrverein Alfhausen zeigte bei ihrer Premiere in Münster eine konstante Leistung. Mit 229,80 Sekunden belegte sie Rang zwei und ließ dabei mehrere erfahrene Konkurrenten hinter sich. Dritter wurde Christof Weihe von der PSG Gewe Minden in 237,56 Sekunden. Marvin Peter und Rene Jeurink komplettierten das Ergebnisfeld. Auch sie blieben im Parcours ohne grobe Fehler.
Präzision und Routine bei den Vierspännern
Bei den Pony-Vierspännern beeindruckte vor allem die Wendigkeit der Gespanne auf dem identischen Parcours. Die Ponys passierten die Hindernisse mit minimalem Abstand, was höchste Konzentration erforderte. Steffen Brauchle vom PSV Schloss Kapfenburg ging gemeinsam mit Michael Bügener als Führender in den zweiten Umlauf. Brauchle bestätigte seine Routine mit zwei fehlerfreien Durchgängen. In 243,24 Sekunden sicherte er sich erneut den Sieg in Münster.
Michael Bügener vom RFV Emsdetten belegte mit 249,98 Sekunden den zweiten Platz. Dahinter folgte Vorjahressieger Patrick Harrer vom Pforzheimer RV in 257,61 Sekunden. Rang vier ging an Mariann Vettermann vom RSV 1970 Limbach-Oberfrohna. Jana Lörwald vom RFV Hardter Wald komplettierte das Feld der Vierspänner. Das Hindernisfahren unterstrich erneut die Bedeutung des Fahrsports im Programm des AGRAVIS-Cups.

