Das Konzert „Pferd & Sinfonie“ zieht 2026 erstmals ins Aachener Hauptstadion ein. Mit Isabell Werth und dem Motto „James Bond“ entsteht ein neues Format.
Beim TSCHIO Aachen 2026 erreicht das Konzertformat „Pferd & Sinfonie“ eine neue Dimension. Erstmals findet die Veranstaltung im legendären Hauptstadion statt. Der 23. Mai 2026 steht dabei ganz im Zeichen des Mottos „James Bond“. Musik, Pferdesport und Choreografie werden zu einem sinfonischen Gesamterlebnis verbunden. Die Veranstalter sprechen von einem Meilenstein in der Geschichte des CHIO.
Ein neues Format im Hauptstadion
Mit dem Umzug ins Hauptstadion betreten die Verantwortlichen Neuland. „Pferd & Sinfonie“ werde in dieser Form und an diesem Ort erstmals aufgeführt, heißt es aus dem Organisationskreis. Das weite Stadionoval biete neue visuelle und akustische Möglichkeiten und hebe das Konzert auf ein bislang unerreichtes Niveau.
Das Sinfonieorchester Aachen interpretiert an diesem Abend bekannte Melodien aus der James-Bond-Filmreihe. Von dramatischen Titelthemen bis zu gefühlvollen Balladen spanne sich der musikalische Bogen. Auf dem Rasen ergänzen präzise abgestimmte Pferde-Performances die Musik und schaffen ein Zusammenspiel aus Klang, Bewegung und Bild.
Isabell Werth als besonderer Höhepunkt
Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Isabell Werth. Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Reitsports. Sie tritt im Hauptstadion gemeinsam mit Nachwuchsreiter Moritz Treffinger auf. Details zu ihrem gemeinsamen Programmpunkt bleiben im Vorfeld bewusst offen.
Birgit Rosenberg, Vorstandsmitglied des ALRV und verantwortlich für das Showprogramm, zeigt sich überzeugt. Man dürfe sich auf ein unvergessliches Ereignis freuen, sagt sie. „Dieses Konzert in dieser Form, an diesem Ort – das hat es so noch nie gegeben“, erklärt Rosenberg im Hinblick auf den Premierencharakter.
Anne Krüger-Degener und das letzte Dirigat
Eine weitere zentrale Rolle übernimmt Tiertrainerin Anne Krüger-Degener, die beim Aachener Publikum große Beliebtheit genießt. Sie kündigt eine Darbietung an, deren Inhalte bis zum Konzertabend geheim bleiben. „Es ist eine große Ehre, in diesem Rahmen dabei sein zu dürfen“, sagt Krüger-Degener.
Am Dirigentenpult steht Christopher Ward, Generalmusikdirektor der Stadt Aachen. Für ihn ist es das letzte Mal, dass er „Pferd & Sinfonie“ leitet. Ward habe sich für sein Finale ausdrücklich das Thema „James Bond“ sowie die Mitwirkung von Krüger-Degener gewünscht. Beide Wünsche werden 2026 erfüllt.
Musik, Emotionen und ein Abschied
Ward blickt mit Vorfreude auf den Abend. Die Kulisse des Hauptstadions sei aufregend und zugleich ein wenig einschüchternd, sagt er. Gleichzeitig eröffne sie die Möglichkeit, das Format in einer völlig neuen Dimension zu erleben. Gemeinsam mit dem Sinfonischen Chor und zwei Solistinnen und Solisten gestaltet er den musikalischen Rahmen.
Das Publikum erwartet ein Abend voller Spannung, Eleganz und Emotionen. „Pferd & Sinfonie“ beim TSCHIO Aachen 2026 verbindet sinfonische Musik, Pferdesport und große Bilder zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Für viele Besucher dürfte es ein Konzert werden, das lange in Erinnerung bleibt – ganz im Stil von James Bond: geschüttelt, nicht gerührt.

